Willkommen!

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Heranwachsen unserer Kinder und Jugendlichen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Daraus sind eine Fülle wissenschaftlicher Artikel und Buchveröffentlichungen entstanden, aber vor allem im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Beratungsgesprächen wertvolle Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen selbst – ob in Kitas, an Schulen oder in therapeutischen Situationen. 

Kinder kommen als soziale Wesen zur Welt. Um gesund und weltoffen aufzuwachsen, brauchen sie vor allem Resonanz – den von uns erwiderten Blick, das von uns erwiderte erste Lächeln und Antworten der an uns gerichteten Worte. Jeder Störung ihres Weltbezuges liegt eine Vernachlässigung solcher existenziellen Bedürfnisse zugrunde. Denn Kinder, deren Gesten und Worte übersehen und überhört werden, greifen buchstäblich ins Leere.

In meiner Arbeit mit herausfordernden Kindern habe ich immer wieder festgestellt, dass jedes Verhalten eines Kindes sinnvoll ist. Bevor wir ein Kind „verbessern“ wollen, geht es also darum, es zu verstehen. Denn jedes auffällige Kind, das nach Aufmerksamkeit strebt, will nicht übersehen, sondern von uns angenommen werden. Das bedeutet viel Arbeit, an uns selbst und zusammen mit den Kindern. Eine Arbeit, der ich mich in den vergangenen Jahren auch im Rahmen der Gründung des „Pädagogischen Instituts Berlin“ zusammen mit meinem Kollegen Dr. Udo Baer gewidmet habe. Hier findet sich auch der Zugang zum Newsletter und einem Blog mit  umfangreichem Archiv bereits erschienener Beiträge zu pädagogischer und therapeutischer Praxis.   
 
In einem neuen Buchprojekt, an dem ich gerade sitze, erzählt die junge Erwachsene Zoe, Hauptperson des Buches, wie bei ihr aus einer guten Bindung heraus, aus Wahrung ihrer Selbstständigkeit und Authentizität so etwas wie "Weltoffenheit" entstehen konnte.  Denn darum geht es auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Sie dort zu verorten, wo wir ihnen auf ihre Bedürfnisse hin freundlich und feinfühlig antworten und dies von Geburt an. 



Buchveröffentlichungen (Auswahl)

Pädagogische Beziehungskompetenz

Grundlagen für Erzieher*innen und Lehrer*innen

Trennungskinder

Wie Eltern und ihre Kinder nach der Trennung und Scheidung wieder glücklich werden

Pubertät war erst der Vorwaschgang

Wie junge Menschen erwachsen werden und ihren Platz im Leben finden

1968

Drei Generationen, eine Geschichte

Interviews, Vorträge und Seminare

In vielen Interviews, Vorträgen und Workshops habe ich mich mit den Themen Entwicklung des Kindes, Bindungstheorie, Scheidung und Trennung sowie weiteren meiner Forschungsschwerpunkte beschäftigt. Für Anfragen nehmen Sie bitte hier Kontakt auf.

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SWR1 Leute zum Thema Trennung und Scheidung

SWR1 Leute zum Thema "Pubertät war erst der Vorwaschgang"

Artikel und Interviews

Zahlreiche Medien haben über mich berichtet oder Interviews geführt. Eine Auflistung finden Sie unter Presse & Videos.

„25, das ist Transitzone“

Interview mit Julia Schaaf, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Zwischen 18 und Mitte 30 - Die härtesten Lebensjahre überhaupt
Artikel im Tagesspiegel Berlin

Claus Koch über Jesper Juul
Sendung SWR2 Wissen

Claus Koch über Scheidungskinder
Podcast: Sensibel-Kann ich von Robel Seiverth-Tsegai
28.2 2021

„Ich sehe nur einen richtigen Weg, den Kindern ihre Unschuld zu erhalten, nämlich, dass sie von ihrer ganzen Umgebung respektiert und geliebt werden. Ohne das schlägt alle Zurückhaltung, mit der man sie behandeln versucht, später in Schaden um.“

Jean-Jacques Rousseau 1762